Als Bürgermeister-Kandidat Hannes Rauch die Kufsteinerinnen und Kufsteiner aufgerufen hat, ihm ihre beste Idee für die Stadt zu verraten, kristallisierte sich unter anderem ein bei allen Altersgruppen brisantes Thema heraus: der Kaiserlift, mit dem in 20 Minuten die auf 1.200 Höhenmeter gelegene Bergstation Brentenjoch erreicht wird. Die beliebte und vielfach genützte Aufstiegshilfe in das stadtnahe »Naturerlebnis Kaisergebirge« ist derzeit allerdings nur im Sommer in Betrieb. Ab 1. November steht sie still. Dabei wäre die Bergwelt am Fuße des Wilden Kaisers auch im Winter für viele Kufsteinerinnen und Kufsteiner ein willkommenes Ziel.

Für Hannes Rauch und sein Team steht daher außer Frage, dass der Kaiserlift künftig auch im Winter wieder fahren soll. »Da selbstverständlich auf die Wirtschaftlichkeit geachtet werden muss, sind wir für einen Wochenend- und Ferienbetrieb. »Die Menschen stellen sich rasch darauf ein, wenn sie wissen, dass der Lift Freitag, Samstag und Sonntag fährt. Das sorgt dann auch für eine entsprechend sinnvolle Auslastung. In den Weihnachts- und Semesterferien sind gerade Familien froh, wenn sie mit wenig Aufwand Rodeln oder Winderwandern können.«

Mal kurz für ein oder zwei Stunden Rodeln gehen – ohne langen Aufstieg oder einfach nur ein bisschen Winterwandern. Das stellen sich tatsächlich viele hier in Kufstein als ideal vor. Mit dem richtigen Konzept wird die Kufsteiner Freizeitinstitution mit Sicherheit auch im Winter wieder zum Erfolgsprojekt.

Erinnern Sie sich noch an den winterlichen Einsersessellift? Würden Sie sich über diesen Lift im Winter freuen? Schreiben Sie uns doch Ihre Gedanken zum Kaiserlift.

Ähnliche Beiträge

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.