Mit der Aktion »Meine beste Idee für Kufstein« ist Bürgermeister-Kandidat NR Hannes Rauch auf mehr offene Ohren getroffen als er und sein Team jemals erwartet hätten! Durch die große Menge an Zuschriften und Mails wurde deutlich, dass sich ausgesprochen viele Kufsteiner Bürgerinnen und Bürger Gedanken über ihre Stadt machen. Teils visionär, teils sehr konkret. Immer aber überwiegt an den Ideen die konstruktive Auseinandersetzung. »Diese positive und vielfältige Einstellung der Kufsteiner Bevölkerung finde ich großartig!« sagt Hannes Rauch, der als Mann der Tat in diesem Engagement großes Potenzial für die Arbeit als Bürgermeister sieht.

Eine zukunftsprägende Idee, mit der er und sein Team sich schon seit langem intensiv auseinandergesetzt haben und die nun durch diese Aktion große Bestätigung erfahren hat, betrifft den Bahnhof.

Wie die europäische Verkehrsentwicklung zeigt, scheint dieser nämlich in seiner derzeitigen Ausgestaltung eindeutig zu groß bemessen. Durch einen sinnvollen Umbau wäre für Kufstein eine große Fläche frei zur Disposition. Auf einen Schlag stünden viel neuer Wohnraum und etliche Wirtschaftsflächen für Klein- und Mittelbetriebe zur Verfügung. Wichtig ist dabei, eine deutliche Verkehrsentlastung der Stadt generell, und für Zell im Speziellen, im Auge zu behalten. Auch darf die Ost-West-Verbindung auf keinen Fall durch die Stadt verlaufen. Bei entsprechend vorausschauender Planung kann sich aus dieser innovativen städtebaulichen Maßnahme tatsächlich ein völlig neuer, moderner Stadtteil in Kufstein entwickeln.

Warum ist diese Idee so wichtig für Kufstein? Wie genau müsste für euch ein derart großes Projekt gestaltet werden? Wie lässt sich der Erfolg für die Menschen und die Stadt vervielfachen? Schreibt uns doch eure Gedanken und Vorstellungen dazu.

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2 Responses

  1. Christine Egebrecht

    Zum Thema Bahnhofsareal:
    Sorry, aber diese Idee ist für ein paar Menschen in Kufstein vielleicht gut (ich möchte zwar nicht am Bahnhof wohnen), aber für die gesamte Bevölkerung wäre wichtiger, zukunftsorientiert die Öffis aus- und nicht rückzubauen (Verkehrsentlastung!!) Wenn unser Bahnhof zu groß sein sollte, so wohl deshalb, weil seit dem EU-Beitritt viel versäumt wurde, was die Halte bei uns betrifft. Wir haben z.B. keinen einzigen Direktzug mehr nach Zürich und umgekehrt, Landeck hat dies mehrmals täglich…. Wir Kufsteiner wären gerne wieder mehr an den internationalen Verkehr angeschlossen. Unser Bahnhof soll nicht zu einem Regionalbahnhof verkommen (Tourismus!!). Dr. Dillersberger war der letzte Bürgermeister in Kufstein, der die Bahn noch richtig zu schätzen wusste!!
    Apropos Verkehr: nicht durch Zell, nicht durch die Stadt (seit die Öffis vom U.Stadtplatz verbannt wurden, ist dieser tot), heißt das, noch mehr durch das Siedlungsgebiet-Carl-Wagner-Straße?
    Eine weitere Anregung wäre, uns endlich die tatsächliche Luftqualität mitzuteilen, nicht zu verschweigen, zu beschönigen! Die Messstelle auf der Festung sagt wohl nicht den wahren Wert aus, wenn ich mit Oberaudorf vergleiche, so haben diese meistens die schlechteste Qualität in der Umgebung, schlechter als München! Wenn man auch kurzfristig nichts machen kann (dass uns der Lufthunderter was gebracht hat, stimmt für Kufstein ganz sicher nicht!!, schon gar nicht seit dem täglichen Stau), die Leute lassen sich ganz einfach nicht gerne anlügen! Dies sind so meine ganz persönlichen Gedanken….

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    • kufsteiner-volkspartei

      Herzlichen Dank für Ihre Inputs. Wir finden es großartig, dass sich Menschen wie Sie mit den Ideen und Überlegungen anderer auseinandersetzen und ihre eigenen Gedanken dann einbringen. Was den Bahnhof betrifft, haben Sie recht. Für viele Bahnreisende wäre es sicher sinnvoll, wenn wieder mehr Züge halten würden. Für unsere Idee der Umgestaltung des Bahnhofsareals hätte dies aus unserer gegenwärtigen Sicht allerdings keine gravierenden Auswirkungen. Es ließe sich vermutlich also durchaus vereinbaren. Dabei möchten wir gern noch einmal betonen, dass es sich um eine erste Idee handelt. Bis zu einer Realisierung würde noch sehr viel Wasser den Inn hinunter fließen.
      Was das von Ihnen angesprochene Verkehrsthema betrifft, so möchte ich mich generell für eine »große Verkehrslösung« aussprechen. Alles andere mündet stets nur in eine Problemverlagerung. »Groß« denken heißt für uns, dass wirklich sehr weit über den sprichwörtlichen Tellerrand bei der Erarbeitung von Ideen und Konzepten hinausgeschaut werden muss. Sollten wir ein Mandat dafür bekommen, setzen wir auch alle Hebel in Bewegung. Dazu braucht es dann neben einer konstruktiven aktiven BürgerInnen-Beteiligung viel Knowhow von erfahrenen FachexpertInnen auf diesem Gebiet.
      Zum Thema Luftqualität und ihre Messung wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir darüber genauere Details zukommen lassen. So kann ich leider noch nichts dazu sagen.

      Herzliche Grüße,
      Ihr Hannes Rauch

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